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Rezensionen

zu

Gads Hill

und Old Town

 

 

 

Dass der Westen wild war, daran erinnert heute nicht mehr viel. So auch in Gads Hill 1874, wo nur noch die Grundmauern der ehemaligen Gebäude zu finden sind. Aber wer ein wenig recherchiert, wird Informationen finden, mit denen er den alten Stadtplan rekonstruieren kann. Kannst du es auch?
Insgesamt konnte Gads Hill
überzeugen. Natürlich braucht es etwas Glück, die richtigen Karten zu ziehen. Aber Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf klugem Karteneinsatz. Ob man in einem Zug wirklich zwei Karten spielen will, muss gut überlegt sein. Macht man es nämlich zu oft, wird man ab und zu eine Aussetzrunde einlegen müssen. Wenn diese gut geplant ist, kann sie durchaus ohne Nachteile vonstatten gehen.
Wenn ihr also die Möglichkeit habt: Versucht euch als Rekonstrukteure des Wildwest-Dörfchens!
18. Februar 2017 spieletest.at
 

 
      
     

Die Formel zum Glück

Das Besondere an Gads Hill 1874 ist in meinen Augen der Umstand, dass man diese Art Logikspiele nun auch mit mehreren Personen spielen kann. Allerdings ist das Mehrpersonenspiel etwas glückslastiger als die Solo-Variante. Es gibt eben nicht nur eine einzige Lösung. Und dann kommt es halt manchmal darauf an, wie mir das Kartenglück hold ist. Trotzdem macht es mir persönlich unheimlich Spaß, die Gebäudestandorte zu bestimmen oder Karten zurückzuhalten, nur um dann im nächsten Spielzug gleich mehrere Siegpunktmarker vom Brett zu nehmen. Es spielt sich insgesamt etwas lockerer als die Solo-Variante, die mitunter ein echter Hirnverzwirbler sein kann.

Der Einstieg in das Spiel ist eventuell etwas tricky. Ich habe bereits von mehreren Spielern gehört, dass sie das Spiel nicht verstanden haben. Das liegt meines Erachtens aber nicht an der Spielanleitung. Ich würde das an dieser Stelle eher mit einer Matheaufgabe vergleichen wollen. Nicht dass man hier rechnen müsste, aber man muss den „Rechenweg“ verstanden haben. Hat man das einmal kapiert, ist es ganz einfach. Ich würde daher dringend dazu raten, das Spiel vor der ersten Partie mit den Freunden einmal aufzubauen und allein durchzuspielen. Denn selbst wenn man das Spiel beherrscht, ist es manchmal nicht ganz einfach, das Prinzip seinen Mitspielern zu erklären.

Das Spiel funktioniert übrigens in allen Besetzungen gleich gut - 8/10 Punkte

11. November 2016 boardgamebandit.de

 

...Dies hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Man muss sich aber wie gesagt reinfuchsen, denn das Spielprinzip ist vielen nicht geläufig. Es ist eben ein Logikspiel und da muss man das Prinzip verstehen und wer es hat, hat richtig viel Spaß daran. Man muss sich darauf einlassen.
Fazit
Wer das Spielprinzip verinnerlicht hat, findet hier ein Spiel, was Spaß macht und gleichzeitig den Spieler auch herausfordert. Dazu benötigt man mit Muss zwei Spielrunden. Ansonsten besticht das Spiel durch ein ausgeklügelten System und einer gelungenen Grafik.
22, Januar 2017 Wilfried Just kinderspielmagazin.de

 

Rezensionen zu Old Town:

 
 

Spieletest.at schreibt zur Old Town Sonderedition (Vorläufer von Gads Hill) von 2012: „Das Spiel hat auch nach zehn Jahren nichts von seinem Flair verloren.“

Superfred vergibt 9 von 10 Punkten:
Eine klasse Spielidee die hier von Stephan Riedel regeltechnisch wunderbar umgesetzt worden ist. Für alle, die in der Welt der mathematischen Logik nicht so bewandert sind, ist es am Anfang sicherlich nicht einfach Karten sinnvoll (also so dass sie viele Punkte bringen) einzusetzen. Spielt man Old Town öfters, legen sich diese Schwierigkeiten schnell und man hat ein wunderbares Deduktionsspiel der besonderen Art. Beim Spielbrett und Spielmaterial muss man einige Abstriche machen, aber so etwas verzeiht man bei der ersten Spiel im eigenen Verlag gerne. Für die Spielemesse Essen 2004 wurden 1500 Exemplare produziert, das Spiel hat 20 Euro gekostet. (Superfred http://www.superfred.de/old_town.html)
"Old Town" ist meiner Ansicht nach ein Spiel für Viel- und Wenigspieler. Klassiker wie "Cluedo" finden ja durchaus bei der breiten Masse Anklang und "Old Town" ist ein Spiel das im Endeffekt genau in die selbe Richtung geht, aber eben ein anderes Thema hat. Vielspieler werden ebenso ihren Spaß an dem Spiel haben, weil es abwechslungsreich, kurzweilig und knifflig ist. Eine Partie zwischendurch ist für jedermann drin, das Spiel ist schnell erklärt und hat ein gewinnendes Thema. Pia Lemberger am 25.08.2005 http://www.spieletest.at/spiel.php?ID=886
Hugo Kastner: „Old Town ist für mich eine der großen Überraschungen der Essener Herbstmesse. Wieder einmal ist es einem Kleinverlag gelungen, ein völlig neues Spielgefühl zu vermitteln. Diesmal beim bedächtig-akribischen Schritt für Schritt Rekonstruieren einer alten Goldgräberstadt. Unbestritten werden die Freunde der Logik- und Kombinationsspiele hier einen leichten Spielvorteil haben. Durch die vielfältigen Vernetzungen und das Nachziehen der Grundrisspläne kommt aber auch der Glücksfaktor zum Tragen. Überraschenderweise macht Old Town auch demjenigen Spaß, der letztlich auf der Verliererstraße landet.“ WIN Spiele-Magazin Jänner 2005 Nr. 337, www.spielen.at
Fazit: Das Spiel ist spaßig, weil der Wertungsmechanismus so noch nicht da war und man wirklich das Gefühl hat, ein völlig neues Spiel zu spielen. Das Spielgefühl intensiviert sich, je mehr Partien man spielt, weil man erst dann die besten Kartenkombinationen herausfinden kann. Jedoch muß auch gesagt werden, daß ein großer Glücksanteil gegen Spielende dabei ist, mit der richtigen Karte kann man Kettenreaktionen in Gang setzen, die einen Vorsprung uneinholbar machen. Aber da es selbst dem Verlierer Spaß macht, zu sehen, wie die fertige Stadt aussieht, gebe ich eine klare Empfehlung!
Michael Zobel, 14.12.04 http://www.spielbox.de/spielarchiv/peep/oldtown.php4

   


 


 

 

 

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